Donnerstag, 10. November 2011

Der Euro als Klimaretter?


Die Finanzkrise überdeckt alles. Dabei gibt es noch andere große Probleme, die dringend gelöst werden müssen. Eines davon ist der Klimawandel. Kürzlich wurde gemeldet, dass der weltweite CO2-Ausstoß von 2009 auf 2010 viel stärker angestiegen ist, als man erwartet hatte. Das Ziel von maximal zwei Grad Erderwärmung ist somit nicht mehr zu erreichen.

Das Erstaunliche dabei ist: kaum jemanden scheint es zu interessieren. Die Welt steuert auf eine ökologische Katastrophe zu, in wenigen Jahrzehnten wird es zu dramatischen Veränderungen kommen, erste Auswirkungen sind jetzt schon zu spüren. Und welches Thema beherrscht Medien und Politik? Der Niedergang des Euros.

Aber auch hier gibt es einen interessanten Zusammenhang. Der CO2-Ausstoß sinkt nur in Krisenzeiten, zuletzt während der Finanzkrise von 2008. So gesehen wäre der Zusammenbruch des Euros ein echter Segen für das Klima. Wahrscheinlich würde eine weltweite Wirtschaftskrise einsetzen, überall würden Industrieproduktion und Verkehr zurückgehen, die Erde gewänne eine Atempause.

Möglicherweise steckt sogar ein Plan dahinter. Die Prognosen, die bei der Einführung des Euros vorgelegt wurden, waren viel zu optimistisch. Von wem stammen sie? Wahrscheinlich von Agenten, die im Auftrag von Greenpeace handelten. Oder von Mitgliedern von Robin Wood. Oder vom Bund für Umwelt und Naturschutz. Ihr Ziel ist es, die Weltwirtschaft zu zerstören. Angriffe von außen sind nicht möglich, die Industriestaaten sind militärisch zu stark. Also versuchen sie, das System von innen heraus zu zerstören. Das geht am besten, indem man den Anhängern des Systems noch mehr Geld und noch mehr Macht verspricht. Dazu braucht es ein Symbol. Ein Supergeld, von dem alle profitieren.

Das konnte natürlich nicht funktionieren. Genial. Ein Drama von geradezu Shakespearscher Dimension. Jemand sollte es auf die Bühne bringen.  

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