Dienstag, 19. Juli 2011

Buchkritik - Plüschseele und Drahtseilnerven von Gitta Gampe


Bruce ist ein Bär - und er hat eine Mission. Er ist zwar nicht unterwegs im Auftrag des Herrn, aber immerhin im Auftrag seiner Näherin, die ihn und seine Bärenbrüder in einer Fabrik in China erschaffen hat. Und eben diese Brüder soll er finden und zur Bärenfamilie vereinigen. Das ist nicht einfach, denn ihre Zahl beträgt vierhundertdrölfundzwanzigbärolionen. Dem Verfasser dieses Textes ist nicht bekannt, welchem Wert diese Zahl in der Menschenwelt entspricht, aber es scheinen ziemlich viele zu sein. Dabei kommt Bruce zugute, dass er als Reisebegleitbär überallhin mitgenommen wird, manchmal allerdings muss er auch verdeckt ermitteln.

Bewertung:
Bruce Willis, du kannst einpacken! Der Bären-Bruce hat einen Kern aus Plüsch, aber er ist ein knallharter Typ. Er nutzt jede Situation zu seinem Vorteil aus, manipuliert sogar seine menschliche Begleiterin, die glaubt, sie würde die Entscheidungen treffen.
Der Bericht ist konsequent aus Sicht von Bruce geschrieben. Dabei lässt er manche Begriffe aus der Bärenwelt einfließen und verwendet eine bärentypische Rechtschreibung, was die Lektüre aber in keiner Weise beeinträchtigt.
Fazit: Geeignet für Bärenfreunde jeden Alters.

Titel: Plüschseele und Drahtseilnerven
Autorin: Gitta Gampe
BOD
80 Seiten
EUR 10,90

Entnommen aus: www.buch-und-film-blog.de

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